Reifen wechseln

Wieso, weshalb, warum? Fragen über Fragen ergeben sich häufig, wenn es um das Thema Reifenwechsel geht. Die korrekte Vorgehensweise beim Reifenwechsel inklusive Auswuchten sowie das Wechseln von Ventilen ist das A und O in einer Werkstatt. Auf welche Ursache ein Lenkradflattern zurückzuführen ist und warum Ihr Autoreifen Luft verliert, erfahren Sie hier!

Sinken die Temperaturen, weisen die Sommerreifen eine eindeutig schlechtere Fahreigenschaft auf. Gleiches gilt für Winterreifen, wenn die Temperaturen in den Sommermonaten steigen. Die Folge: Ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Mindestens zweimal im Jahr heißt es daher für die meisten Autofahrer: Räder bzw. Reifen wechseln!
Doch wussten Sie, dass es zwischen den Begrifflichkeiten „Radwechsel“ und „Reifenwechsel“ einen deutlichen Unterschied gibt? Während die Werkstatt bei einem Radwechsel den kompletten Austausch von Reifen und Felge vornimmt, umfasst ein Reifenwechsel das Entfernen des Gummis von der Stahl- oder Alufelge. Dabei wird im gleichen Zuge das Ventil und gegebenenfalls ein vorhandenes Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgetauscht. Bei jedem Reifenwechsel muss zudem die Unwucht geprüft und bei Bedarf mit den passenden Gewichten ausgeglichen werden, bevor letztlich die Komplett-Räder am Fahrzeug montiert werden können.

Die (neuen) Reifen sind gerade erst montiert worden, doch die Räder laufen nicht rund und das Lenkrad flattert bei höheren Geschwindigkeiten? Wenn das Lenkrad nach einem Reifenwechsel flattert liegt es nahe, dass eine Unwucht beim Reifenwechsel nicht einwandfrei ausgeglichen wurde. Ein einfaches Nachwuchten der Reifen kann bereits die Lösung für dieses Problem sein. Doch eine Unwucht der Reifen ist nicht die einzige mögliche Ursache.

Schafft auch ein mehrfaches Nachjustieren mit Auswuchtgewichten keine Abhilfe gegen das Lenkrad flattern, kann ein sogenannter Höhenschlag die Vibration während der Fahrt auslösen. Dieser entsteht beispielsweise durch das Blockieren der Reifen bei einer Vollbremsung, oder durch die unvorsichtige Mitnahme einer Bordsteinkante bei hohem Tempo. 

Auch eine unsachgemäße Lagerung und Transportfehler können einen Höhenschlag begünstigen. Ist der Fehler damit noch immer nicht korrigiert, sollten auch die Felgen genauer unter die Lupe genommen werden. Denn: Nicht jede Felge läuft immer rund. So hilft es manchmal, den verformten Reifen auf der Felge zu drehen und das Rad erneut auszuwuchten. Mit etwas Glück lässt sich damit das lästige Lenkradflattern beseitigen. 

Höhenschläge lassen sich nicht immer durch eine Wuchtmaschine erfassen. Ein Mangel lässt sich daher erst durch eine Probefahrt mit dem Fahrzeug erkennen.

Die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks ist für die Sicherheit im Straßenverkehr von großer Bedeutung. Soweit die Theorie – doch wie oft wird der Luftdruck in den Reifen in der Praxis tatsächlich überprüft? Für die allermeisten Autofahrer erfolgt die Kontrolle lediglich zweimal im Jahr durch den Werkstattmeister beim Reifen wechseln und Reifen auswuchten. Verliert der Reifen Luft, passiert das häufig schleichend und wird somit erst erkannt, wenn der Luftdruck unter der nötigen Grenze liegt. Geht dem Reifen die Puste aus, so kann dies auf mehrere Ursachen zurückzuführen sein: 

Beschädigungen oder ein Haarriss in der Felge können den Verlust des Reifendrucks auslösen. Häufig ist die Ursache allerdings auch auf das Reifenventil zurückzuführen:

  • Ventil ist defekt:
    Ist das Ventil defekt, oder ist die Ventilkappe beim letzten Reifenfüllen an der Tankstelle versehentlich nicht korrekt geschlossen worden, entweicht die Luft schleichend aus dem Rad und der Reifen verliert Luft.
  • Ventil sitzt nicht korrekt:
    Bei einem Reifenwechsel kann es aber auch vorkommen, dass das Ventil in der Öffnung der Felge nicht richtig sitzt und somit der Autoreifen Luft verliert. 

TIPP: Ob die Fehlerquelle tatsächlich das Ventil ist, kann ganz einfach mit Hilfe einer Sprühflasche und etwas Spülmittel festgestellt werden. Reifen, Felge und Ventil müssen großzügig eingesprüht werden. Verliert der Reifen über das Ventil Luft, so wird das durch Blasenbildung an der jeweiligen Stelle ersichtlich. 

Reifen auswuchten

Reifen auswuchten? Muss das sein? Eine Frage, die sich viele Autofahrer beim Reifenwechsel stellen. Aber die Antwort ist ganz klar: Ja! Ganz egal, ob es sich um eine statische oder dynamische Unwucht handelt: Eine Unwucht am Reifen und die daraus resultierenden Folgen für Sicherheit und Fahrkomfort sollten nicht unterschätzt werden.

Im FAQ Bereich Reifen auswuchten wollen wir häufig gestellte Fragen beantworten. Warum muss man Reifen auswuchten? Was passiert, wenn man auf das Auswuchten verzichtet und was versteht man eigentlich unter einer Unwucht? Die Antworten und viele weitere Informationen rund ums Thema Reifen auswuchten finden Sie hier. 

... man streng genommen eigentlich die Räder auswuchten lässt (Reifen + Felge) und nicht nur den Reifen? Trotzdem ist es allgemein üblich, vom „Reifen auswuchten“ zu sprechen - sowie vom „Reifen wechseln“, obwohl auch hier die kompletten Räder gemeint sind.

Eine Unwucht am Reifen entsteht, wenn die Rotationsachse nicht einer der Hauptträgheitsachsen entspricht. Doch was bedeutet das genau, wenn Reifen Unwucht haben? Eine Unwucht ist eine ungleiche Verteilung des Gewichts des Reifens um die Mittelachse, sodass sich der Reifen ohne weiteren Ausgleich nicht symmetrisch dreht und das Fahrzeug somit unrund fährt. Eine Unwucht am Reifen ist normalerweise immer vorhanden. Allein das Ventil führt schon zu einem Ungleichgewicht, was auch beim Autoventile wechseln beachtet werden muss.

Eine Unwucht am Reifen entsteht durch die Abnutzung in alltäglichen Situationen wie durch Schlaglöcher, starkes Bremsen oder Bordsteinrempler. Ein Grund für plötzlich auftretende Unwuchten an Reifen könnten auch abgefallene Auswuchtgewichte sein, die sich von der Felge gelöst haben.

Eine Unwucht am Reifen macht sich durch folgende Anzeichen bemerkbar:

  • Das Lenkrad flattert oder fängt an zu vibrieren.
  • Es kommt zu komischen Geräuschen bei hohem Tempo.
  • Vibrationen im Innenraum bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Die Reifen besitzen eine unterschiedlich starke Profiltiefe.
     

Die dynamische Unwucht zeigt sich erst in der Bewegung und verursacht durch zwei schwere Stellen – eine innen und eine außen auf der Felge - in verschiedene Richtungen wirkende Kräfte. Dadurch beginnt das Rad beginnt zu taumeln.

Die dynamische Unwucht ist nur mittels Wuchtmaschine zu erkennen.

Bei der statischen Unwucht neigt das Rad nicht wie bei der dynamischen Unwucht zum Taumeln, sondern zum Springen. Ein ausgewuchteter Reifen, der sich auf einer waagrechten Achse frei drehen kann, müsste eigentlich in jeder Stellung stehen bleiben. Dreht sich das Rad aufgrund einer schweren Stelle nach unten, so liegt eine statische Unwucht vor.

Der Begriff Reifen auswuchten bezeichnet das Korrigieren einer Unwucht am Reifen. Das Anbringen von Gegengewichten beseitigt die ungleiche Verteilung des Reifengewichts und ermöglicht, dass der Reifen rund läuft. 

Reifen auswuchten ist wichtig: für die Sicherheit, für den Geldbeutel und für den Fahrkomfort! Schon eine Unwucht von zehn Gramm wirkt bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h durch die Zentrifugalkraft wie 2,5 Kilogramm. Die Folge? Das Lenkrad flattert und das Auto lässt sich schwerer lenken. Zudem werden Reifen und Radlager stärker beansprucht, was Schäden und Reparaturkosten fördert. Das regelmäßige Wuchten von Reifen ist daher unerlässlich, um die Lebensdauer der Reifen zu erhöhen sowie Verschleiß, Vibrationen und störende Geräusche zu vermeiden. 

Kurz zusammengefasst: 

  • Reifen auswuchten sorgt für … mehr Sicherheit durch einen kürzeren Bremsweg sowie eine optimale Funktion von ABS und ESP.
  • Reifen auswuchten sorgt für … mehr Fahrkomfort durch Vermeiden von Vibrationen am Lenkrad und im Innenraum.
  • Reifen auswuchten ist wichtig für … weniger Verschleiß und Reparaturkosten durch eine geringere Belastung von Reifen und Radaufhängung.
     

Für das Wuchten von Reifen braucht es eine spezielle Maschine - eine Radauswuchtmaschine. Deshalb ist Reifen auswuchten nur in der Werkstatt möglich. Das Rad wird in das Gerät gespannt und dort zum Drehen gebracht. Hierbei ermittelt die Radauswuchtmaschine mit Hilfe von Sensoren, ob und wenn ja wo eine Unwucht auftritt und wie groß diese ist. Im Anschluss werden Gegengewichte, sogenannte Auswuchtgewichte, an der Felge befestigt, um die Unwucht auszugleichen und einen ruhigen, runden Lauf des Rades sicherzustellen. Wo genau diese Gewichte zum Reifen auswuchten anzubringen sind, zeigt die Wuchtmaschine. Wie man Auswuchtgewichte wie die Klebegewichte entfernt, erfahren Sie in unserem FAQ Bereich zum Thema Klebegewichte entfernen.

Ergänzend zu diesem sogenannten statischen Wuchten, bei dem das Rad vom Fahrzeug demontiert wird, kann noch das dynamische Wuchten durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich um ein elektronisches Feinwuchten, bei dem die Rotation des Rades direkt am Fahrzeug auf weitere Ungleichgewichte getestet wird. Gründe für ein erneut erforderliches Auswuchten der Reifen können Bremsscheiben, Bremstrommeln oder Radnaben sein, die beim statischen Wuchten nicht berücksichtigt werden konnten.
 

Beim saisonalen Reifenwechsel sollten die Reifen aufgrund der alltäglichen Abnutzung regelmäßig auf Unwuchten überprüft und ggf. neu gewuchtet werden, insbesondere da die Leistung „Reifen auswuchten“ oft im Service mit inbegriffen ist.

Auf jeden Fall sollte man seine Reifen auswuchten lassen, wenn erste Anzeichen einer Unwucht auftreten. Flattert das Lenkrad oder spürt man Vibrationen sollte man seine Räder checken lassen. 

Klebegewichte anbringen und entfernen 

Klebegewichte an einer Felge anzubringen ist eine Sache. Eine andere ist jedoch, sie rückstandslos wieder von der Felge zu lösen. Beim Klebegewichte entfernen gibt es verschiedene Möglichkeiten. 

Welche Werkzeuge nutze ich zum Klebegewichte entfernen oder um hartnäckige Klebereste von der Felge zu entfernen? Welche Gründe gibt es, dass meine Klebegewichte nicht an der Felge haften? Nachfolgend finden Sie die passenden Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Thema Klebegewichte anbringen und entfernen. 

Sie möchten Reifen auswuchten oder ein Ventil wechseln? Klicken Sie einfach auf die Verlinkung und erfahren Sie mehr zum jeweiligen Thema!

Voraussetzung bei der fachgerechten Montage von Klebegewichten ist die Wahl der richtigen Position auf der Felge:

  • Die Felgenneigung darf eine Schräge von 15 Grad (axialer Richtung) in keinem Fall übersteigen.
  • Der Klebstoff am Gewicht kann sich nur dann zuverlässig entfalten, wenn die Oberflächenenergie für eine chemische Verbindung hoch genug ist. Sie sollte mindestens 32nN/m betragen.
  • Während des Klebevorgangs sollte die Verarbeitungstemperatur von 16°C nicht unterschritten werden.
  • Behandeln Sie die Fläche mit einem lackverträglichen Reinigungsmittel (z. B. Isopropanol 70%). An der ausgewählten Position für das Klebegewicht muss die Oberfläche der Felge Trocken und frei von Fett, Silikon und Staub sein. Auf der zu beklebenden Fläche müssen Sie außerdem Reste von Klebegewichten entfernen.

Befestigen des Klebegewichtes:

  1. Wählen Sie die passende Grammatur für Ihr Rad. Biegen Sie das Klebegewicht (mit Schutzfolie) am Felgenradius vorsichtig vor. Der Kleberiegel sollte dabei etwas weiter gebogen werden als der Felgenradius.
  2. Entfernen Sie die Schutzfolie des Kleberiegels. Achten Sie darauf, dass Sie die Klebefläche dabei nicht berühren.
  3. Kleben Sie das Gewicht parallel zum Felgenrand an die vorgesehene Stelle
  4. Drücken Sie das Klebegewicht mit einem Druck von mindestens 10N/cm² auf die Felge. Beginnen Sie dabei in der Mitte und wandern Sie langsam nach außen.

Klebegewichte entfernen sich meist nicht völlig rückstandslos. Die Felge frei von Schmutz und hartnäckigen Kleberesten zu bekommen ist daher oft nicht leicht. Um umweltschädliche und aggressive Reinigungsmittel bzw. Klebereste Entferner zum Klebegewichte entfernen zu umgehen, gibt es dafür speziell vorgesehene Werkzeuge, die das Ablösen erleichtern, ohne die Felge zu beschädigen oder der Umwelt zu schaden. Folgende Möglichkeiten können Ihnen dabei helfen:

  • Klebereste Entferner sind oft als Spray erhältlich. Wichtig ist, darauf zu achten, dass das Mittel Gummi und Metalle nicht angreift und biologisch abbaubar ist.
  • Mittels eines Schabers lassen sich nicht nur Klebereste an der Alu-Felge entfernen, sondern auch Dichtungs- und Farbreste
  • Mit einem Gummiradierer lässt sich die Felge optimal Bremsflanken und Kleberesten befreien. Dabei ist zu prüfen, ob der Gummiradierer auch für Carbonfelgen geeignet ist.
  • Gummi Radierteller sind ebenfalls ideal einsetzbar, um hervorragend Schmutz und Klebereste von Felgen zu entfernen

sollte nicht unter 16° C fallen. Unterhalb dieser Grenze kann der Klebstoff seine Wirkung nicht korrekt entfalten und die Klebegewichte entfernen sich selbstständig von der Felge.

  • Damit sich der Klebstoff mit der Oberfläche der Felge chemisch verbinden kann, ist es notwendig, über mehrere Sekunden hinweg ausreichend Druck auf das Klebeband auszuüben.
  • Vor der Anbringung eines Klebegewichtes erfordert es zudem eine Oberfläche, die frei von Fett, Silikon und Staub ist. Reinigungsmittel mit Isopropanol eignen sich dafür ideal.
  • Je nach Farb- und Lackdichte kann die Oberflächenenergie variieren. Nur, wenn das Oberflächen Energieniveau hoch genug ist, kann sich der Klebstoff mit der Felge verbinden.
  • Der Klebstoff am Gewicht kann sich nur dann zuverlässig entfalten, wenn die Oberflächenenergie für eine chemische Verbindung hoch genug ist. Sie sollte mindestens 32nN/m betragen.

Autoventil wechseln

Ihr Reifen verliert Luft, doch Sie finden kein Loch? Schon mal daran gedacht, das Autoventil zu wechseln? Eine simple, aber häufig auftretende Ursache für einen platten Autoreifen ist nämlich das Ventil. Ein kleines, aber essentielles Teil, das oft in Vergessenheit gerät, obwohl es für die Fahrsicherheit von enormer Bedeutung ist. Wie man am Autoreifen ein Autoventil wechseln kann, warum Ventile so wichtig sind und viele weitere Infos rund um das Thema Reifenventil wechseln, haben wir hier in unserem FAQ Bereich für Sie zusammengefasst.

Ist der Reifen platt, kann das verschiedene Ursachen haben. Der Reifen kann aufgrund seines Alters Luft verlieren, aber auch durch einen Fremdkörper, der ein Loch verursacht hat. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Riss in der Felge oder aber es liegt am kleinen Autoventil. Fehlt die Ventilkappe, ist das Ventil verschmutzt oder defekt, dann sollte man das Autoventil wechseln.

Reifenventile sind ständig großem Druck ausgesetzt. Ist das Ventil defekt, muss man bei Autoreifen das Ventil wechseln. Zu wenig Druck im Reifen führt zu einer Verlängerung des Bremsweges um bis zu 70% auf Nässe und stellt somit ein enormes Sicherheitsrisiko da. Auch Kontrollverlust oder Reifenplatzer sind möglichen Folgen des Druckverlustes. Neben dem Sicherheitsaspekt ist auch die Wirtschaftlichkeit der Fahrt ein Grund, bei Autoreifen das Ventil regelmäßig zu wechseln. Denn platte Autoreifen führen zu einem erhöhten Verschleiß am Auto und treiben den Kraftstoffverbrauch in die Höhe. Eine regelmäßige Kontrolle der Autoreifen, Ventil wechseln und Luftdruck anpassen sind daher von höchster Bedeutung.

Ein guter Zeitpunkt, um die Autoreifen checken zu lassen und das Reifenventil zu wechseln, ist der saisonale Reifenwechsel. Denn oft ist die Leistung – genau wie das Reifen auswuchten - bereits im Service inklusive. Allgemein ist es aber von der Art des Ventils abhängig, wie oft man das Reifenventil wechseln sollte. Während verstärkte Metallventile eine sehr lange Lebensdauer haben und frühestens nach zwei Saison gewechselt werden müssen, sollte man Gummiventile bereits nach 6 Monaten austauschen. Ist das Ventil aber defekt oder undicht, muss sofort gehandelt werden. Ab in die Werkstatt und Reifenventil wechseln lassen.
Allgemein gilt jedoch, dass Sie Ihre Reifen regelmäßig und insbesondere vor längeren Fahrten selbst kontrollieren sollten. Checken Sie das Ventil auf äußere Schäden und prüfen Sie, ob eine Schutzkappe vorhanden ist. Passt der Luftdruck in meinen Reifen? Sind noch alle Wuchtgewichte da? Damit steht einer sicheren Fahrt dann nichts mehr im Wege.
Tipps wie Sie Reste vom Klebegewichte entfernen finden Sie hier.

Der Reifen verliert Luft. Aber warum verliert der Autoreifen Luft? Loch oder muss ich das Autoventil wechseln? Mit einem kleinen Trick können Sie das ganz leicht herausfinden. Bringen Sie den Reifen mittels Wagenheber in die Luft und bewaffnen Sie sich mit einer Sprühflasche, die Wasser und ein paar Tropfen Spülmittel enthält. Sprühen Sie das komplette Rad, also Felge, Ventil und Reifen, großzügig damit ein. Hat Ihr Reifen ein Loch müssten sich nun irgendwo Bläschen bilden. Falls nicht, liegt es wohl am Ventil. Dann sollten Sie das Autoventil wechseln lassen.

Kann man einen Reifen reparieren? Ja. Kann man selbst das Reifenventil wechseln? Eher nicht. Bei Autoreifen das Ventil zu wechseln, kann schwierig werden. Zudem ist das Ventil für die Fahrsicherheit von hoher Bedeutung, sodass nur eine Reparatur von einem Fachmann zu empfehlen ist. 

Die Schutzkappe ist ein wichtiger Bestandteil des Ventils. Fehlt die Ventilkappe, sollte man eine neue kaufen oder das Autoventil wechseln. Schutzkappen von Ventilen verhindern das Eindringen von Schmutz, Flüssigkeiten und anderen Verunreinigungen. Dreckpartikel verstopfen das Ventil und machen es undicht, was zu einem Druckverlust im Reifen führt. Daher sollten Autofahrer regelmäßig die Ventilkappe kontrollieren und gegebenenfalls das Autoventil wechseln.

Viele Autofahrer fragen sich, ob Sie auf verborgene Reifenventile wechseln sollten. Diese werden immer beliebter: Sie sehen besser aus und bieten auch einen besseren Schutz. Durch die kürzeren Rohre und der breiten Konstruktion, können die verborgenen Ventile nicht so leicht beschädigt werden oder abreißen. Jedoch ist diese Art von Ventilen um einiges teurer und das Austauschen schwieriger und aufwändiger. Es bleibt also jedem selbst überlassen, auf verborgene Reifenventile zu wechseln oder nicht.

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